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Natursteinmauerwerk
Thal, Scharfenburg, 1993-1994

Am Anfang der Sanierung wurde in sorgfältiger Handarbeit der sehr starke Bewuchs auf der Mauerkrone entfernt.


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Anschließend wurde das lose Mauerwerk im Bereich der Mauerkrone abgetragen und beräumt.


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Um den Turm grundhaft zu sanieren, machte sich das Abtragen des losen Mauerwerkes, sowie des ausgewitterten Füllmauerwerkes erforderlich. Zur Sicherung der Mauer wurde auf dem unteren Bereich der abgetragenen Sohle ein Ringbalken, der später mit Bohrankern verbunden wurde, eingebaut.


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Noch teilweise intaktes Mauerwerk wurde während der Sanierungsarbeiten vor weiterem Verfall durch das Verfestigen der Wandbereiche mit einem hoch- hydraulischen Traßkalkmörtel gesichert. So konnten die Abtragungsarbeiten bis auf das Notwendigste verringert werden.

Zur zusätzlichen Verankerung des Turmes wurden in zwei Ebenen Spannanker eingebaut. Hierzu wurden 6.0 m lange Kernbohrungen (Durchmesser 96 mm) in den Turm eingebohrt. Die Auspressung der Spann- kanäle sowie das Einbringen des Injektionsmörtels erfolgte über Bohrkanäle, die in einem geringen Abstand zueinander erfolgten.


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Die Abdeckung der Brüstung - vor Ort von Hand gebrochen, von Hand behauen und mit Wasserkante versehen.


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Kaum noch zu erkennen ist, dass die Fensteröffnung im Zuge der Maurerarbeiten abgetragen und neu aufgemauert wurde. Lediglich die Nummerierung der Gewändesteine zeugt noch davon.


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Zur zusätzlichen Verankerung des Füllmauerwerkes durch den Ringanker wurden Edelstahlnadeln aus V2A-Riffelstahl eingebohrt und eingepresst.

Bereits mit dem Einbringen des Stahlbetonbalkens wurde die Aufteilung der Zinnen mit dem Anbinden der Anschlussbewehrung vorgenommen. Im Verband erfolgte das Aufmauern der Brüstung und der Zinnen. Auch hier wurde jeder Stein auf der Baustelle behauen.


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Kritisch kontrolliert der verantwortliche Architekt Herr Brenker das Anlegen der Turmzinnen. Nachdem die Zinnen um die Anschlussbewehrung hochgemauert worden waren, wurden sie mit Beton ausgegossen.


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Die Zinnen des Turmes - fertig aufgemauert und verspritzt.


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Ansicht nach dem Ausstemmen des lockeren Fugenmörtels an der Außenseite des Turmes mit teilweisen Steinergänzungen im mittleren Bildbereich.


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Ansicht nach dem Verfestigen und Abstrahlen der Fugen und des Mauerwerkes. Die neu eingesetzten Natursteinquader fügen sich nahtlos in den Mauerverband ein.

Nach dem vorsichtigen Abklopfen jedes einzelnen Natursteines wurde das gesamte Ausmaß der Zerstörung des inneren Mauerwerkes sichtbar.


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In nur kleinen Abschnitten erfolgte der Austausch der schadhaften Bruchsteine. Jeder neu eingebaute Stein wurde auf der Baustelle entsprechend dem vorhandenen Mauerwerk zugehauen und oberflächenbearbeitet.


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Die neu aufgemauerten Teilstücke wurden im Hochdruck- Spritzverfahren steinsichtig verfestigt, wie diese fertiggestellte Innenseite mit Kaminausbuchtung.


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Auch diese Beispiele zeigen erneuertes, verfestigtes und gereinigtes Mauerwerk in der Turminnenseite an der Wand und im Bereich einer Fensteröffnung.


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