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Presse

TECHNO-SPORT

" Angst darf man nicht haben"

Ihr Hobby ist das Bergsteigen, ihr Job die Instandsetzung von Bauwerken. Techno-Sport, so heißt die Verbindung von beidem.

KÖRNER. Fast stockt einem der Atem, wenn man die Männer am Seil hängend an einem Kirchturm arbeiten sieht. Es sind erfahrene Bergsteiger, die ihre Kletterfähigkeiten einsetzen, um ohne Gerüst Bauwerke instand- zusetzen.

VON SUSANNE LANGNER 

"Zu DDR-Zeiten war das ei- gentlich eine  Feierabendtätig- keit, manchmal haben wir auch zwei Wochen Urlaub dafür eingerichtet", erzählt der Inge- nieur Rüdiger Keitz. "Wir haben mit unserer Arbeit die Kirche unterstützt, damit der Verfall ihrer Bauwerke gebremst werden konnte, und so einige Denkmäler über den Sozialis- mus weggerettet."

1970 hat Rüldiger Keitz mit dem Klettern angefangen: "Mit der Studenten Sportgruppe sind wir in die Sächsische Schweiz gefahren und haben dort Bergsteigen gelernt. Und ab Anfang der 80er Jahre sind wir dann eben nicht mehr zum Kettem gefahren, sondern haben beispielsweise Kirch- türme instandgesetzt.

Damals gab es drei bis vier Techno-Sportgruppen in Thü- ringen. "Heute arbeiten die Leute aus der "Feierabend- brigade", die über 200 histo- rischen Bauten zu neuem Glanz verholfen haben, bei der im Juli 1990 gegründeten Gesellschaft für Bauwerkinstandsetzung in Körner. Zwar ist der Techno Sport stark zurückgefahren worden, aber die gerüstlose Arbeitsweise wird noch als Hilfsmittel zur Instandsetzung von Kirchen, Kirchtürmen, Schlössern, Rathäusern und anderen Bauten eingesetzt.

"Andere Techniken haben jetzt das abgelöst, was damals aus der Not heraus geboren wurde", erklärt Rüdiger Keitz. "In der DDR war nicht nur das Gerüstmaterial knapp, sondern auch die Leute, die es hätten aufstellen können."

Mittlerweile wird vielfach von einer Krangondel aus ge- arbeitet, wenn es beispiels- weise darum geht, das Ausmaß der Schäden an einem Bauwerk festzustellen.

Wann das Arbeiten vom Seil aus eingesetzt wird, das richtet sich nach der Wirtschaftlichkeit: Wenn die Einrüstung eines sanierungsbedürftigen Bau- werkes gemessen am Arbeits- aufwand zu teuer wird oder akute Einsturzgefahr nach Blitz- oder Sturmschäden besteht,

dann müssen die Kraxler ans Werk. Dieser Einsatz sei auch von der Berufsgenossenschaft gedeckt, so Rüdiger Keitz.

Viele Bauwerke haben die Techno-Sportler denkmal- gerecht saniert  und auch in Mühlhausen zeigten sie schon ihre Kunst. Zur Stelle waren sie beispielsweise im vorigen Jahr zu Ostern, als Rosetten an der Marienkirche herunterzufallen drohten. Der nächste Einsatz steht auch schon fest: Anfang Oktober soll es mit der Instandsetzung der Marien- kirche weitergehen. Eine Schadensaufnahme vom Hauptturm muß gemacht werden, um anschließend Kupferdeckung und Mauerwerk sanieren zu können.

Flaues Gefühl?

Überflüssig eigentlich, einen Bergsteiger zu fragen, ob er denn nicht ein flaues Gefühl im Magen habe, wenn er hoch über den Dächern am Seil hängt und dabei auch noch schwierige Arbeiten bewältigen muß. Dennoch: "Man gewöhnt sich an die Höhe und kann sich ja auf die Sicherung und seine Ausbildung verlassen", sagt Rüdiger Keitz. Und nach einer kurzen Pause fügt er hinzu: "Angst darf man natürlich nicht haben, sonst muß man es gleich sein lassen."


 

  

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Mit der Krangondel bis zur Spitze vom Kreuz

Schadensanalyse per Video an Türmen der Marienkirche

In schwindelerregende Höhen ging es gestern an der Marienkirche hinauf. Erstmals per Kran und Gondel wurden die himmelwärts gerichteten Fassaden an der höchsten Kirche der Stadt auf Videoaufgenommen. Mit den Aufnahmen soll eine umfassende Schadensanalyse vor der weiteren Sanierung möglich werden. Von ihrer Tour brachten die Männer grünspanbedeckte Kupferverzierungen vom Dach des Mittelturmes mit, die nicht mehr ganz fest waren (Bild Mitte). Solche Gefahrenquellen wurden zunächst beseitigt. Erst zu Ostern 1992 war es zu einiger Aufregung gekommen, als sich Blechverzierungen am Turmdach gelöst hatten und herunterzustürzen drohten. Die ganztägige Aktion am Montag wurde deshalb auch gleich für Reparaturarbeiten genutzt. So, um beispielsweise eventuell lose Kupferplatten am großen Mittelturm wieder zu befestigen. TA-Foto: G. PFEIFFER


 

  
KNOPFFEST: Zwei Schatullen mit Dokumenten aus dem Jahren 1968 und 1997 wurden am Samstag in den vergoldeten Turmknopf der Bielener Dorfkirche von Pfarrer Peter Gerstenberger (2.v.r.) eingebracht. Unterstützt wurde er dabei von den Dachdeckern der Firma Geba aus Körner bei Mühlhausen. TA-Foto: H. LANGNER

Das Knopffest am Bielener Kirchturm zog viele Gäste an

Pfarrer Gerstenberger legte zwei Schatullen in den Turmknopf
   

BIELEN (uw). Schon manch' scharfer Wind brauste in den vergangenen 335 Jahren um die Dorfkirche St. Martin und Johannes in Bielen. In DDR Zeiten wurde der größte Teil der Kirche aufgegeben, nur ein kleiner Anbau genutzt.

1968 gab es die letzten Bauarbeiten am Turm. Das änderte sich mit der Wende und dem neuen Selbst bewußtsein der Bielener Christen um Pfarrer Peter Gerstenberger. Zuerst wurde der Dachstuhl des Kirchenschiffs aufgebaut, das Dach neugedeckt.

In jüngster Zeit nahm man sich der Rekonstruktion des Kirchturmes an. Allein dafür wurden etwa 260 000 Mark aufgewendet, war vom betreuenden Ingenieurbüro Hermanns & Oehne aus Bleicherode zu erfahren.

Die Mittel kamen vom Kirchenkreis Südharz, vom Konsistorium, von der Unteren Denkmalbehörde sowie vom Landesamt für Denkmalpflege. Etwa 25 000 Mark gingen an Spenden ein. Zu den Spendern, die 6.000 Mark für die Kirchturmuhr spendeten, gehören Falk und Margrit Reisner.

Am Samstag Mittag fanden sich zum"Knopffest" nicht nur die Christen, der Gemeindekirchenrat und Mitglieder des Kirchbauvereins Bielen, sondern auch viele Schaulustige ein.

Zusammen mit den Dachdeckern der Firma Geba aus Körner kletterte Pfarrer Peter Gerstenberger auf den Turm. In den vergoldeten Turmknopf legte er zwei Schatullen ein: Eine mit Zeitzeugen aus dem Jahre 1968 und Alu-Chips, eine zweite mit "harter Währung", Zeitungen, Fotos und anderen aktuellen Dokumenten.


 

 

Holz aus 17. Jahrhundert für Nordhäuser Altstadt

Scheunen-Bau feierte Richtfest in der Bäckerstraße

  

NORDHAUSEN (TA). Richtfest wurde am Wochenende in der Altstadt gefeiert. Auf dem Grundstück Bäckerstraße 19/20 (zwischen ehemaligem "Uhu" und dem "Highlander") entsteht seit dem Sommer eine große Scheune - unmittelbar am Museum "Tabakspeicher". " Sie wird dem Wohn- und Geschäftsviertel etwas vom Flair des alten Nordhausen wiedergeben", hofft Museumsleiterin Claudia Ehser. Das Holz für den dreigeschossigen Fachwerkbau stammt zum Teil aus Frankreich sowie von einer

 

Scheune, die im 17. Jahrhundert im Eichsfeld errichtet worden war. Ein Laubengang wird die Ostseite des Hauses architektonisch bereichern. "Bereits im jetzigen Zustand macht der Bau der Zimmermannskunst alle Ehre", schwärmt Claudia Ehser. Zum Richtfest waren sowohl die Bauleute als auch einige interessierte Gäste gekommen. Nach dem festlichen Freiluft- Akt fanden sie im "Tabakspeicher" nicht nur eine wärmende Stärkung, sondern erfuhren dort auch etwas über die Geschichte des Grundstücks in der Bäckerstrasse 19/20.

RICHTFEST IN DER ALTSTADT: Zimmermann Dieter Struthmann von der Firma GEBA aus Körner verlas am Samstag den Richtspruch für die neue Scheune in der Nordhäuser Bäckerstraße.

 


 

  

Gestern nachmittag Sicherungsmaßnahmen

In 80 Metern Höhe

Sturm richtete an Marienkirche Schaden an

   

MÜHLHAUSEN Ow). Passanten hatten Sonntagmittag an der Spitze des 80 Meter hohen Turmes der Marienkirche, unterhalb des Kreuzes, ein losgelöstes Stück der angebrachten Kupferrosette entdeckt und gegen 12.15 Uhr die Kreisleitstelle informiert. Diese wiederum verständigte die Polizei und die Feuerwehr, die in Verbindung mit der Stadt die Straßen um die Kirche absperrten. Ein sofort gebildeter Krisenstab unter Federführung des städtischen Hochbauamtes erörterte mögliche Sicherungs-

maßnahmen. Dabei wurde auch der Einsatz eines 90-Meter-Kranes - erwogen, was jedoch aufgrund der Freileitungen unmöglich war. Daraufhin wurde die in Gefahrenberäumung an schwer zugänglichen Gebäudeteilen bewanderte und in Mühlhausen ansässige GEBA mbH mit der Aufgabe beauftragt, die am gestrigen Nachmittag mit Geschäftsführer Keitz das wagehalsige Unternehmen startete und die Gefahrenstelle beseitigte. Vor Ort auch Landrat Reinhold und Bürgermeister Dörbaum.


 

  

Wo einst die Königin residierte

Mühlhausen. (rs) Die Königin von Schweden und die Landgräfin von Hessen zählten zu den Gästen, die einst im Gasthaus "Zur güldenen Sonne" am Obermarkt 11 in Mühlhausen residierten. In dem 1864 geschlossenen Gasthaus ging dieses Wochenende die Sonne wieder auf. Nach umfassender Sanierung des historischen Gebäudes gegenüber der alten Post wird jetzt an die gastronomische Tradition angeknüpft. Glanzstück ist der Parkett- Festsaal im Obergeschoss mit herrlicher Stuckdecke, wo bis zu 80 Personen Platz finden. Der Partyservice Bust aus Ammern hat die Betreibung des Saales übernommen; momentan wird noch ein geeigneter Partner für eine gastronomische Einrichtung im Erdgeschoss gesucht. Investor ist die Firma Geba mbH, Gesellschaft für Bauwerksinstandsetzung, Körner. Geschäftsführer Rüdiger Keitz stellte den Festsaal am Wochenende anlässlich des 10-jährigen Firmenjubiläums zahlreichen Gratulanten und Ehrengästen vor. An der Sanierung und Umnutzung des historischen Areals wird intensiv gearbeitet. Die Gefache der Toreinfahrt wurden verglast. Im Gewölbe entsteht ein Weinkeller. Eine Gedenktafel erinnert an den Kirchendichter Georg Neumark, der die ersten Jahre seiner Kindheit hier verbrachte.
 

Bild:
Im historischen Gasthaus "Zur güldenen Sonne" am Obermarkt 11 lädt dieser prachtvoll restaurierte Festsaal künftig die Festgäste zum Feiern ein.

 

 

10 Jahre Geba-mbH

Im Ihnen einen kleinen Einblick in die geschätzte Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und Auftraggebern zu vermitteln, haben wir auszugsweise fünf Schreiben anlässlich unseres 10-jährigen Geschäftsjubiläums aufgeführt.

Konsistorium der Kirchenprovinz Sachsen
Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt
Handwerkskammer Erfurt
Architekten Papert & Rüdiger
Eckhard Ohl, MdB, Deutscher Bundestag