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Mauerweksanierung
    Fugensanierung
Grabe, Ev. Kirche, 1993
Sömmerda, Stadtmauer, 1993-1996, 1998-1999
Sangerhausen, Ulrici Kirche, 1995
Memleben, Kloster, 1994-1996
Querfurt, Schießgraben, 1998
Osterode, Alte Burg, 1995-1997
Hardenberg, Burgruine, 1998-1999
Treffurt, Burg Normanstein, 1999

Bei Natursteinmauern sind die Einflüsse der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte nicht ohne Spuren vorübergegangen. So sind die Mauerflächen durch ständig eindringende Feuchtigkeit, durch die Sprengwirkung der Wurzeln des hier angesiedelten Bewuchses und durch mechanische Einflüsse im Gefüge gestört und der Fugenmörtel im vorderen Bereich meist gar nicht mehr vorhanden. Durch über diese desolaten Fassadenflächen eindringende Feuchtigkeit wurde der übrige Mörtel im Mauerkern ebenfalls ausgelaugt, zermürbt und zersetzt, so daß heute keine ausreichende Bindekraft mehr vorhanden ist. Die Folge dieser Mörtelzersetzungen sind die heute bereits an vielen Mauerteilen aufgetretenen Verformungen, Schalenbildung und auch das Herausfallen einzelner Steine aus dem Mauerverband. Inzwischen sind die Schäden vielfach soweit fortgeschritten, daß es zu akuten Gefährdungen für Gebäude und Passanten kommt. Zu einer fachgerechten Instandsetzung werden deshalb in absehbarer Zeit umfassende Sicherungs- und Sanierungsarbeiten erforderlich.

Zur Sanierung der sichtbaren Mauerflächen schlagen wir eine steinsichtige Verfestigung mit Kalk-Spritzmörtel im Hochdruck-Spritzverfahren vor.

Dabei wird der noch vorhandene Fugenmörtel bis zu einer Tiefe von mindestens 30 mm mit geeigneten Werkzeugen entfernt, das Mauerwerk und die offenen Fugen im Strahlverfahren gereinigt und anschließend der Fugenquerschnitt mit zähfestem, wasserundurchlässigem Kalk-Spritzmörtel ergänzt. Durch eine gründliche Reinigung der angrenzenden Mauersteine noch während des Abbindevorganges wird eine optisch einwandfreie, voll steinsichtige und vollatmungsfähige Oberfläche erzielt.
Der Vorteil des beschriebenen Verfahrens liegt in der gegenüber einer handwerklich durchgeführten Verfugung wesentlich längeren Haltbarkeit und erheblich höheren Festigkeit. Eine von Hand aufgebrachte Verfugung zeigt infolge Schwindens des Fugenmörtels beim Abbinden nach kurzer Zeit zumindest einseitige Ablösung vom Mauerstein. Hinzu kommt, daß von Hand die ausreichende Entfernung der Verwitterungsschicht des Natursteins nicht möglich ist, so daß für Wasser und Frostangriffe weiterhin Angriffsflächen vorhanden sind und die Substanzzerstörung fortschreitet. Demgegenüber ist es bei dem maschinellen Verfahren möglich, das Natursteinmauerwerk bis auf den unverwitterten, gesunden Kern zu reinigen. Zum Verfugen wird ein speziell auf die vorhandene Gesteinsart abgestimmter Mörtel verwendet, der durch das Auftragen im Hochdruck-Spritzverfahren eine so hohe Verdichtung erfährt, daß ein nachträgliches Schwinden und damit Haarrissbildung nicht eintreten kann.

Durch diese vorgeschlagenen Maßnahmen wird eine einwandfreie und vor allem dauerhafte Sicherung der historisch-wertvollen Mauerteile gewährleistet, die zudem noch einen optimalen Schutz vor mechanischen Zerstörungen bietet. Außerdem bleibt durch die voll steinsichtige Bearbeitung die charakteristische Mauerwerkstechnik der Erbauungszeit unverfälscht sichtbar, so daß auch nach Durchführung der Sicherungsarbeiten der Wert der Bauteile als Studien- und Demonstrationsobjekt erhalten bleibt.

    Verputz
Schnaditz, Ev. Kirche 1996-1997
Erfurt, Musikschule, Barfüßerstraße, 1998
Erfurt, Futterstraße, 1994
Donndorf, St. Peter- und Paulskirche, 1993-1994
Bad Düben, Burg, 1995-1996, 1999
Sömmerda, Stadtmauerturm, 1993-1994
Bennungen, Ev. Kirche, 1994-1995

Da ein konventioneller Neuverputz dieser Fassaden auf dem hier vorhandenen Natursteinmaterial wiederum nur eine recht begrenzte Haltbarkeit erreichen würde und keinerlei Stabilisierung des ausgelaugten Mauergefüges bewirken könnte, empfehlen wir auch für diese Flächen eine durchgreifende Verfestigung mit Kalkmörtel im Hochdruck-Spritzverfahren. Dabei brauchten dann anschließend die Steinoberflächen nicht mehr freigewaschen werden, sondern könnten in Form eines Unterputzes als Haftgrund für eine abschließende Feinputzauflage dünn überzogen werden. Die obere Feinputzschicht sollte an Hand von verschiedenen örtlich anzubringenden Putzmustern bauseits ausgewählt werden. 

    Nachstellung historischen Gibsmörtels
Ganloffsömmern, Ev. Kirche, 1998
Hainrode, Kirchturm, 1995-1996
Nordhausen, Stadtmauer, 1995
Urbach, Ev. Kirche, 1999

Aus den Ergebnissen vielfältiger Untersuchungen von historischen Mörteln ist bekannt, daß Gipsmörtel in den verschiedenen Bauepochen seit dem Mittelalter in Deutschland auch im Außenbereich verwendet worden ist. Der Grund für seine Verwendung liegt teils begründet in seinen günstigen mörteltechnischen Eigenschaften. So ist z. B. kein Löschen oder Sumpfen erforderlich. Gipsmörtel zeichnet sich durch schnelle Festigkeitsentwicklung, geringe Schwindung und seine Fähigkeit zur Rekristallisation aus. Seine Verwendung wurde teils auch durch sein Vorkommen nahegelegt. Dort, wo Gips bzw. Anhydrit in großen Mengen anstanden, sind sie auch als Mauerstein, Mörtelbindemittel und Mörtelzuschlag verwendet worden, wovon zahlreiche Objekte im Südharz und im Thüringer Raum zeugen. Zum Teil befinden sich diese historischen, originalmitteralterlichen Mörtel, darunter Putze, Mauermörtel und Kernmörtel, heute noch in einem sehr guten Zustand.

    Natursteinmauerwerk
Eisenach, Zufahrt zur Burg, 1999
Thal, Scharfenburg, 1993-1994
Treffurt, Stadtmauer, 1994
Scharzfeld, Burganlage, 1999
Mühlhausen, Stadtmauer, 1992-1993, 1994

 

    Steinmetzarbeiten
Kyffhäuser, Südterrasse des Denkmals, 1991
Mühlhausen, St. Nicolai Kirche, 1993-1995, 1997, 1998

 

    Gewölbesanierung
Ellrich, Johanneskirche, 1994 - 1995

 

    Verankerung
Treffurt, Burg Normanstein, 1997
Lauchröden, Brandenburg, 1993-1994
Mühlhausen, St. Nicolai Kirche, 1993-1995, 1997, 1998
Wiederstedt, Klosterkirche, 1998-1999

Bei Rissen im Natursteinmauerwerk wird es notwendig, die gerissenen Wandzonen des Turmes durch Einbringen von Spannankern zu sichern. Die Lage der Spannanker ist entsprechend den statischen Verhältnissen zu wählen. Im Bereich der Ankerplatten sollten die äußeren Steine mitverankert werden. Im Lastzugbereich sind jeweils Spaltzugnadeln anzuordnen. Wegen der fehlenden Auflast sind die Traufzonen der Apsis ohne Vorspannung nur mit Nadelankern zu sichern. Im Bereich von Gefügestörungen, Rissen, Hohlräumen und falls Nachfall beim Bohren der Anker auftritt, ist das Mauerwerk zu injizieren. Zur Bestimmung des Injiziergutes sind vor Beginn der Arbeiten Mörtelproben von einer amtlich anerkannten Materialprüfanstalt chemisch zu analysieren.

    Injektionsschaummörtel
Spezialverfahren
Hohlraumfüllung mit Injektionsschaummörtel.
(Güteüberwacht durch die Bauhaus-Universität Weimar)

 

  

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